Zu viel Zucker zu viel Salz!

Was hat Zucker mit Salz zu tun? Als ich im Restaurant einen Burger und Mozzarellasticks ohne Soße (Zucker) bestellt hab, war ich schockiert. Junger Vatter, wie können die Sticks denn so versalzen sein. Das kann doch nicht sein – außer – Zucker senkt die Salz wahrnehmung. Ich denke aber, dass Zucker noch ganz andere Wahrnehmungen unterdrücken kann.

Kein Zucker: Weniger Salz!

Jetzt wo ich schon 17 Tage ohne Zucker lebe, muss ich sagen, dass ich sportlich geworden  bin, ohne dass ich es wollte. Während ich mich früher für eine Trainingseinheit zu Hause aufraffen musste, mach ich diese nun freiwillig! Hä?

Ich hätt im Leben nicht geglaubt, dass Zucker dermaßen Faul macht, und mit ist Lustlosigkeit gemeint, hier mal die genaue Definition:

  • Trägheit des Herzens,
  • Trübung des Willens,
  • Verfinsterung des Gemüts und
  • Verlust der Tatkraft.

So langsam kommt die Lust auf lange Spaziergänge und Bewegung zurück, was aber noch viel bemerkenswerter ist. Ich fühl mich plötzlich muskulös – und selbst wenns nur ein Gefühl ist : Es ist ein schönes. Dieses empfinden ist unbeschreiblich, weil ich im Grunde noch nie meine Muskeln gespürt habe. Wenn ich meinen Oberarm bewege, bekomm ich ein feedback – und nicht im Sinne von Schmerz – sondern als ob mich jemand sanft berührt.

Leute ich sags euch, wenns etwas gibt auf der Welt, dass einem die Augen öffnet, dann verzichtet mal eine Weile auf Zucker.

Geil geil geil!

Doch worauf wollt ich hinaus. 🙂

Ich schreib den Text und verlier mich in Gedanken. Allem anschein nach, erhöht der Zuckerverzicht die Sensibilität.

Zuckerverzicht hat auch super im Restaurant funktioniert. Das Essen einfach ohne Soße bestellen – und selbst wenn mal Zucker enthalten ist – kein Problem. Es gibt eine gewisse Menge, die nicht überschritten werden darf:

Etwas mehr als 2 Teelöffel sind für den rauschartigen Effekt verantwortlich.

Man könnte denken, hey, ich tu jeden Tag 2 Teelöffel in den Kaffee, merke aber nichts von einem Rausch. Natürlich nicht!

Denn Zucker wirkt anders!

Von Drogen erwarten wir, dass Sie etwas schwindlig und müde machen. Zucker hat genau den gegenteiligen Effekt. Es macht fit, hat somit eine aufputschende Wirkung. Wir halten den aufputschenden Effekt nach dem Essen für normal. Er ist es nicht, denn er verfliegt sofort nachdem der Zucker mittels Insulin in den Fettzellen aufgenommen wurde, das sind ca. 2 std.

Wir müssen Zucker von Stärke unterscheiden!

Während Zucker einer Verbindung aus Glucose & Fructose ist, besteht Stärke und alle höheren Kohlenhydrate aus Glucose.
Doch Stärke muss erst gespalten werden.

Der Preis des aufputschenden Effekts innerhalb der ersten 2 Stunden ist: Müdigkeit und Stressanfälligkeit in den nächsten 3 Stunden.

Den ganzen Tag Zucker zu essen, ist wie auf Nitroglycerin zu fahren. Man ist schnell, auf den ersten 2 Kilometern, aber der Motor überhitzt dauernd und der Tank ist ständig leer. Wer macht sowas? Ja richtig – keiner!

Einfacher ausgedrückt. Wer seinem Kind Oragensaft und Marmeldenbrote zum Frühstück macht, riskiert dass es gestresst aus der Schule kommt – ohne Zwischenmahlzeit – ist die Katastrophe vorprogrammiert.

Hört mal genau hin, was die Frau und das Mädchen sagt. “Man braucht was Süßes, dass man sich wieder konzentrieren kann”

Die Konzentration kommt wieder mit dem Zucker, dann geht sie wieder wegen des Zuckers.

Der Stress des Rauchers entsteht durch das Rauchen. Mit dem Rauchen geht er wieder.

Eine Droge? xD Ach, warum macht ihrs mir so einfach!

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