Nebenwirkung des Zuckermissbrauchs!

Die Schäden und Auswirkungen eines lanzeitigen Zuckermissbrauchs sind noch nicht erforscht, oder zumindest nicht, auf den Zuckerkonsum in Bezug gesetzt.

Wer sich etwas mit Gerald Hüthers Forschung befasst, kann sich aber schnell ausmalen wie sich die Schäden auswirken können.

Gerald betont immer wieder, dass das Gehirn der Spiegel des eigenen Körpers ist.

Weil Zucker direkt auf die Dopamin Rezeptoren im Gehirn wirkt, wird der Missbrauch von Zucker, zuerst die Gehirnchemie beeinflussen.

  1. Gehirnchemie

Eine verändert Hirnchemie geht ganz automatisch mit einer veränderten Verhaltensweise einher. Als ziemlich sicher kann ich daraus eine Veränderung der Nahrungsweise benennen. Im Prinzip dreht sich alles nur noch um Zucker, bzw. dem Dopaminausstoß, den es bewirkt. Wo sich die Nahrung verändert, verändern sich auch die Darmbakterien!

2. Darmbakterien

Jetzt kommt eigentlich der entscheidende Schritt. Denn eine veränderte Darmflora macht vorallem der Fettverdauung Probleme. Sehr viele Menschen, die sich entscheiden Vegan zu werden, haben diese Fettverdauungsbeschwerden. Jahrzehnte langer Zuckermissbrauch ist höchstwahrscheinlich die Ursache. Ich zitier mal Welt Online:

Die Probanden ließen sich in zwei Gruppen einteilen: solche mit vielfältigen Bakteriengenen und artenreicher Darmflora und solche mit deutlich – bis zu 40 Prozent – eintönigerer mikrobieller Besiedlung. Letztere, rund ein Viertel der Probanden, seien öfter übergewichtig gewesen und an Insulin-Resistenz oder einer Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie) erkrankt, schreiben die Forscher.

Es gibt jedoch keine Forschung, die genau den Zuckerschaden untersucht. Aber es erscheint nur logisch, dass Menschen die an einer Fettverdauungsstörung leiden, keine Energie mehr aus Fett beziehen können, also sind sie auf den Zucker angewiesen. Somit hat die Veränderte Darmflora also eine psychische Abhängigkeit in eine körperliche Abhängigkeit verwandelt. Und wir wissen doch alle – Zucker macht nicht lange satt, und wir sind auf den ständigen Konsum von Zucker angewiesen.

3. Blut

Eigentlich lässt sich mit den ersten beiden Schritten die Zuckerabhängigkeit  erklären. Jetzt möchte ich noch die Auswirkungen aufzeigen. Zuckermissbrauch führt zu ständigen Blutzuckerschwankungen. Der Darm ist verändert, und muss ständig arbeiten. Aus den ursprünglich 3x Mahlzeiten, können dann schnell mal 5-6 werden. Das ist körperlicher Stress! Ein Grund für den körperlicher Cortison auszuschütten. Wenn mal am Abend kein Zucker konsumiert wird, ist das natürlich wegen des Dopaminmangels auch psychischer Stress. Zuckerabhängige Menschen kommen nie zur Ruhe, ein weiterer Grund Cortison auszuschütten.

Ich kann nicht genau sagen, ob die veränderte Darmflora zu schäden führt, aber die Vermutung liegt nahe.

Auf jedenfall schädigt eine erhöhre Crotison ausschütten den gesamten Organismus. Cortison ist ein körpereigenes Steroid. Steroide machen hellwach, und steigern dabei die Bakterien- und Infektanfälligkeit, indem Sie immunsupressiv wirken.

Hier die Nebenwirkungen von einem zu hohen Cortisonspiegel:

 

4. Organ- und Körperveränderung

Die Organe müssen sich jetzt den veränderten Blutwerten anpassen. Ein stetig hoher Insulinspiegel fördert den Aufbau von Fettzellen bzw. Fettgewebe.  Übergewicht ist somit eine  Nebenwirkung des Zuckermissbrauch!

(5. Diabetes)

Die schwerste Folge von Zuckermissbrauch ist eigentlich Diabetes. Die Bauchspeicheldrüse fängt an sich selber aufzufressen. Auslöser dafür ist eine gesteigerte Aktivität und anschließende Infektion des Pankreas. Das geschädigte Gewebe wird zu spät erkannt (wegen der immunsupressiver Wirkung des Cortisols), und versucht nun einen sehr großen Schaden zu heilen. Man spricht bereits von einer  Autoimmunerkrankung, weil der Körper sich selber angreift.

So in etwa könnte Diabetes entstehen. Diabetiker müssen nicht Dick sein, denn wer viel Zucker konsumiert, aber gleichzeitig wenig Kalorien aufnimmt, kann trotzdem ein Diabetes entwickeln.

Die Heilung veläuft genauso ab, wie der Schaden/Veränderung.

Wer auf Zucker verzichtet, verändert zuerst die

  1. Hirnchemie
  2. Darmflora
  3. Blut(werte)
  4. Organe&Körper
  5. (Diabetes?)

Ich denke nicht das Diabetes wirklich heilbar ist, aber es sind gewiss andere Krankheiten heilbar. Beachtet auch den Ablauf den der Herr Andreas J. beschreibt:

Zuerst hat sich die Psyche erhohlt, dann der Darm, dann die Lunge.

-> Gehirn – > Darm -> (Blut->) Organe (Lunge)

Andreas J.
Donnerstag, 23. August 2012 20:53
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Hallo aus eigenem Erleben kann ich das Suchtpotentieal von Zucker nur bestätigen. da ich an Morbus Chrohn erkrankte habe ich eine radikale Ernährungsumstellung mit Anfang 80 prozentigem Frischkostanteil gemacht. Den Verzicht auf Zucker sah ich als essentiell für die behandlung an- da ich immer bei Genuss von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln besonders reagierte. Ich machte die typischen Entzugssymtome durch- sehr schlechter schlaf, kaum bezwingbarer Apettit auf Süsses- nachts bin ich aufgewacht und habe Berge von schokolade vor meinem inneren Auge gehabt, Unruhe- nach genau 4 Wochen war der ganze Spuck vorbei und auch der Heishunger war weg. Seitdem rühre ich nichts süsses mehr an und esse keine industriell verabeiteten Lebensmittel. …und oh wunder (ein Wunder ist das nicht!) die Darmkrankheit ist verschwunden und auch das Asthma was ich ebenfalls hatte ist so gut wie weg- jedenfalls brauche ich keine Medikamente mehr. also nur Mut- nur 4 Wochen kein Zucker (auch keine Fruchtsafte- nichts wo irgendwie Zucker, sirup, Honig, Maltose, Dextrose und wie die versteckten und auch künstlichen Zucker alle heißen mögen, drin sein könnte- und sie sind die Sucht los

Zitat: http://www.gesund-heilfasten.de/diaet/blog/warum-wir-mehr-essen-als-wir-sollten/

Morbus Crohn ist somit eine Infektion des Darms, aufgrund des gesteigerten Cortisonausschüttung – und siehe da – ohne Zucker kein Morbus Crohn mehr.
Wichtig ist auch, dass man raffinierten Zucker und Fruchtzucker als auslöser diverser Krankheiten erkennt!

Ich halte es bei Zuckerkranken sehr wichtig, die Darmgesundheit wiederherzugstellen. Der Beitrag von Guilia Enders, könnte in diesem Zusammenhang noch eine Rolle spielen. Sie hat eine Hautkrankheit bekommen, und sich durch die richtige Ernährung geheilt. Zucker zerstört den Darm. Fermentierte Lebensmittel sind so wichtig:

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